Bei der Besichtigung eines Dressurpferdes
Lernen Sie das Temperament des Pferdes kennen
Das Dressurreiten ist eine Art von Partnerschaft und damit auch eine Art der Kommunikation zwischen dem Pferd und dem Reiter. Es reflektiert das Vertrauen und die Zusammenarbeit und der Erfolg in diesem Sport ist das Resultat des anstrengenden Trainings. Der Reiter und das Pferd müssen zusammenpassen. Das Reaktionsvermögen des Pferdes ist am wichtigsten, denn das Pferd darf sich nicht gegen das Leiten, Sammeln und Lernen neuer Elemente währen.
Lassen Sie sich nicht von schönen Bildern und Videos anlocken, denn ohne der richtigen gegenseitigen Energie hilft Ihnen die Schönheit, das Stammbaum und der günstige Preis nicht Ihre Ziele zu erreichen.
Beobachten Sie das Pferd in seiner Box, im Paddock oder auf der Weide. Versuchen Sie so viel wie möglich über seinen Charakter herauszufinden. Ein Pferd mit schlechten Gewohnheiten kaufen Sie nicht.
Das Reaktionsvermögen des Pferdes ist am wichtigsten, denn es darf sich nicht gegen das Leiten, Sammeln und Lernen neuer Elemente währen.
Schätzen Sie gut die Konstitution des Pferdes ein
Die Konstitution des Pferdes ist eins der wichtigsten Elemente beim Kauf eines Dressurpferdes, denn sie wird einen großen Einfluss darauf haben, wie das Pferd sich bewegt und wie sein Gleichgewicht ist. Besondere Körpereigenschaften machen es einfacher für das Dressurpferd Aufgaben zu meistern und sich in der Ausführung von Elementen zu verbessern, gleichzeitig sind sie aber auch für die Gesundheit der Gelenke, Knochen und Muskeln wichtig.
Sehen Sie sich das Pferd zuerst aus der Entfernung an. Bitten Sie den Verkäufer Ihnen das Pferd auch in Bewegung zu zeigen. Bewegt sich das Pferd harmonisch oder werden Sie immer wieder auf einen Körperteil aufmerksam?
Das Pferd muss schon auf den ersten Blick symmetrisch und ausgeglichen in der Länge des vorderen und hinteren Teils und zwischen den Beinen sein. Der hintere Teil des Rückens muss stark sein.
Man muss sich bewusst sein, dass es kein perfektes Pferd gibt. Wir werden einige Körperteile aufzählen, auf die Sie besonders achten müssen.
Das Pferd muss symmetrisch und ausgeglichen in der Länge des vorderen und hinteren Teils und zwischen den Beinen sein.
Vorne gehobenes Pferd
Wenn Sie sich ein Pferd von der Seite ansehen, muss das Widerrist des Pferdes etwas höher sein als das Kreuz, was bedeutet, dass das Pferd vorne gehoben ist. Diese Eigenschaft hilft dem Pferd die vorderen Beine hoch zu heben und das meiste Gewicht auf den hinteren Teil bzw. auf die hinteren Beine zu verlagern und sich mit der Hilfe des Reiters zu sammeln. Wenn das Pferd vorne zu hoch ist, kann das später beim Training Schmerzen in den Gelenken der hinteren Beine bedeuten.
Der Rücken
Der Rücken muss gerade sein (auf keinen Fall eingebogen) und stark, denn ein muskulöser Rücken und Bauch ermöglichen die Verlagerung des Gewichts auf die hinteren Beine. Wenn der Rücken des Pferdes zu kurz ist, wird das Pferd Schwierigkeiten mit der Verlagerung des Gewichts haben und damit das Gewicht über das "Motor" tragen. Wenn die Verlagerung des Schwerpunkts nicht richtig verläuft, dann wird das Pferd wegen des Gewichts des Reiters bald Schmerzen haben. Das Kreuz ist lang und etwas niedriger, was dem Pferd bei der Verlagerung des Schwerpunkts helfen wird.
Hals und Brust
Die Positionierung des Halses und des Kopfes beeinflusst die Bewegung des Pferdes.
Der Hals muss etwas höher positioniert sein und die richtige Länge haben. Wo das Widerrist und die Halsmuskeln zusammentreffen passen Sie auf, dass die stark sind und keine konkave Form haben.
Achten Sie auf den unteren Halsmuskel, der gerade und nicht zu stark entwickelt sein muss, weil das auf falsche Ausbildung oder angeborene Neigung zu einem Hirschhals anzeigt.
Die Breite der Brust ermöglicht die Erweiterung der Lunge, deswegen darf die Brust auf keinen Fall schmal sein.
Beine
Die Vorderbeine eines Dressurpferdes müssen gerade sein, weil nur so die Bewegung gerade und unbehindert sein kann. Weil die meisten Pferde die hinteren Beine schwer belasten können, müssen sie stark und gesund sein. Die Sprunggelenke müssen flexibel sein. Wenn das Pferd die Beine nach außen wirft oder "streift", ist das beim Dressurreiten eine Große Behinderung, deshalb müssen Sie beim Kauf eines solchen Pferdes sehr aufpassen.
